~ Mitgefühl ~

Frau Schaf, schaut gebannt auf mich und ist nicht sehr gesprächig. Nichtsdestotrotz bleibe ich dran, weil ich das Gefühl habe, dass diese besondere Begegnung uns beide und hoffentlich viele andere bereichern wird

Ich sehe dich.

Wer bist du? Warum bist du hier? Was machst du? … ( ( Frau Schaf ist sehr neugierig und ich stelle mich ihr vor; viel genauer, als ich es sonst mache ) ) …

Danke. Ich bemerke nämlich alles; ich nehme alles um mich wahr und bin dafür offen. Das Herden-Leben kenne ich, und was von außen kommt ist wirklich sehr spannend. Eine Unsicherheit, voller Neugierde, Kribbeln, Interesse, Vorsicht … und manchmal auch Angst.

Dann wird mir klar, dass ich nicht alleine  bin und dass mir in der Gruppe nichts passieren kann. Dann ducke ich mich und bin in Sicherheit oder ich schlage Alarm und wir springen gemeinsam davon.

In meiner Herde fühle ich mich sicher und geborgen. Da traue ich mich neugierig zu sein und das hat uns allen auch schon oft das Leben gerettet, weil ich es bin, die die Gefahr als Erste wahrnimmt und alle warnt.

Ich sehe alles.


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