Heute ist wieder eine besondere Schönheit zu Gast … Wohlgefühl, Entspannung, Liebe auf den ersten Blick.
Behutsam gleite ich über Steine und Wiese, spüre den Morgentau unter meinem Fuß und genieße die Ruhe der Natur. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer, doch mein Tempo bleibt stets gemächlich. In meiner Welt gibt es keine Eile, und gerade diese Langsamkeit schenkt tiefen inneren Frieden.
Ich betrachte die Welt um mich herum mit Staunen und Ruhe, nehme mir Zeit, die Details zu entdecken – den Duft der Blumen, das Flüstern des Windes, die Vibration des plätschernden Baches.
Meine Lebensweise bestätigt, dass wir nicht hetzen müssen, dass alles zur rechten Zeit kommt, und auch ich bin zur rechten Zeit am rechten Ort. Es gibt keinen Grund zur Hast, denn das Leben entfaltet sich in seinem eigenen Rhythmus. Jeder Tropfen Tau auf einem Blatt, jeder Sonnenstrahl, der durch die Bäume bricht, ist ein Geschenk. Der Frieden, den ich in mir trage, ist ein Spiegelbild der friedlichen Natur um mich herum.
Wenn ich auf meinem Weg anderen Lebewesen begegne, ist es stets in einer Atmosphäre von Respekt und Harmonie. Ich bewege mich leise und behutsam, um nicht zu stören, und nehme meine Umgebung in ihrer ganzen Pracht wahr. So lehrt mich das Leben in jedem Moment, dass Freundlichkeit und Geduld die wahren Schlüssel zum Glück sind.
Das Leben ist freundlich, und ich bin dankbar, ein Teil unseres Universums zu sein … ( ( Herr Schnecke schaut staunend um sich und zieht mit einem Abschlusssatz weiter ) ) … Vielleicht könnte mein stilles Voranschreiten eine Erinnerung sein, dass im Frieden und in der Gelassenheit eine große Stärke liegt.
Auszug aus dem LoveLetter (mit dem Link zum Gedicht von Hermann Hesse):
„… Es gibt eine tiefe Weisheit in dem Gedanken, dass alles zur rechten Zeit kommt. Die Schnecke erinnert uns daran, dass die Natur ihren eigenen Rhythmus hat und dass wir vertrauen können, dass die Dinge sich ordnen werden, wenn die Zeit reif ist. Eine Blume blüht nicht, weil sie es eilig hat, sondern weil sie bereit ist. Ebenso können wir lernen, geduldig zu sein und darauf zu vertrauen, dass die Dinge sich auf natürliche Weise entwickeln werden. Das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse passt perfekt zu dieser Einsicht. Hesse beschreibt, wie jede Stufe des Lebens zur rechten Zeit erklommen wird und dass jede Phase ihren eigenen Wert und ihre eigene Schönheit hat. …„
Bis 5. Juli 2020 und früher kannst du auch als Besucher weiterhin vollumfänglich alle Liebesbriefe/LoveLetter lesen; danach werden hier nur noch die Weisheiten der Tierwelt veröffentlicht. Informationen zum aktuellen HerzAugenBlick-Experiment gibt es auf der Seite HerzAugenBlick bei Facebook.
Rückblick auf die vorherige Weisheit bzw. das HAB-Experiment, die neue Tier-Botschaft und meine persönlichen Anmerkungen dazu sind ab 12. Juli 2020 exklusiv für LoveLetter-Abonnenten.


