~ Schenken nährt ~

Heute lassen wir aus dem Meer der Liebe (November-Botschaft) kleine Wellen entstehen – in Form von Gesten, Zuwendung, … Geschenken.
 
Nicht das Schenken als Pflicht oder Erwartung –
sondern das Schenken, das aus dem Herzen fließt.
Das Schenken, das uns selbst beschenkt – weil Geben immer auch Empfangen ist.
Weil Wärme, die wir teilen, zu Wärme in uns wird.
 
Und zu diesem Thema hat sich Frau Reh gemeldet …

Ich komme zu dir auf leisen Hufen …
Kannst du mich spüren, schon bevor deine Augen meinen Körper wahrnehmen? … ( ( oh ja, die sanfte Präsenz von Frau Reh ist weithin spürbar ) ) …

Ich bringe dir nichts Festes, nichts Materielles – ich bringe dir meine Sanftheit.
Meine Gegenwart.
Meine Bereitschaft, mich zu zeigen – genau so, wie ich bin … ( ( ich schaue tief in ihre bezaubernden Augen ) ) …
 
Viele eurer Geschenke sind Dinge, die ihr in den Händen fest halten könnt.
Meine Geschenke sind nicht festhaltbar – und doch halten sie lange:
Zuwendung.
Wärme.
Sicherheit.
Ein Blick, der zeigt, wie wahrhaft ich dich sehe.
 
Ich schenke, ohne etwas dafür zu wollen.
Das ist die Sprache der Natur.
Wir geben, was in uns pulsiert,
weil das Leben durch uns strömt und geteilt werden möchte.
 
Und ach, wie sehr ihr Menschen euch manchmal verrennt, wie sehr ihr euch den Kopf zerbrecht … Gerade jetzt, in dieser Jahreszeit, kurz vor eurem Pakete-Fest.
Ihr glaubt immer, ihr müsstet etwas besonders Exklusives finden, etwas Teures, das „perfekte“ Ding.
 
… ( ( Frau Reh blickt noch tiefer ) ) …
Glaube mir: Das Wertvollste, was du je zu schenken hast, ist deine herzliche Art, zu sein.
Dein Zuhören.
Deine Wärme.
Dein ehrlicher Blick.
Deine Bereitschaft, jedem Frieden zu schenken.
 
Wenn ich aus dem Wald trete, bringe ich Frieden mit mir – nicht, weil ich ihn irgendwie kompliziert herstelle, sondern weil er in mir lebt.
 
Und genau dieser Frieden lebt auch in dir.
 
Wenn du gibst, ohne zu rechnen,
ohne zu wollen,
ohne zu erwarten –
dann wird dein Geben zu einem Geschenk an dich selbst.
Es öffnet dich.
Es weitet dich.
Es erinnert dich an deine Natur.
 
Wahres Schenken ist keine Handlung.
Es ist eine Form der Liebe.

Auch wenn uns Frau Reh auf einem Sommerfoto begegnet – sie möchte sich uns jetzt mitteilen, jetzt, im Winter. Sie zeigt, dass ihre Botschaft wunderbar in diese Vorweihnachtszeit passt – und darum habe ich ihr ganz behutsam ein paar Schneeflocken dazugezaubert 😉
Ihre Weisheit ist zeitlos, im Sommer wie im Winter gültig:
 
Das laute Schenken der Welt, das oft mit Druck, Vergleich oder Perfektionismus verbunden ist, macht uns alle nicht wahrhaft glücklich. Es erfreut uns anfangs (vielleicht) und nach einiger Zeit ist der Zauber weg.
Und dann gibt es noch dieses leise, atmende, echte Geben, von dem Frau Reh spricht, das wir alle in uns tragen, lange bevor wir übers Geschenke-Kaufen nachdenken.
 
Wir geben uns im Alltag so vieles – Zeit, liebe Worte, Aufmerksamkeit, freundliche Gesten – ein Schenken das wahrhaft nährt, und dennoch fühlen wir in uns einen Druck von außen, dem Vergleich, dem Perfektionismus – wir wollen es unbedingt „richtig machen“ …
Die Welt erzählt uns, dass Schenken etwas ist, das bewertet wird:
Ist es genug? Passt es? Kommt es an?
 
Frau Reh erinnert uns, dass Schenken nicht mit Übereifer beginnt, sondern im ruhigen Herzen.
Dass es nicht darum geht, im Trubel etwas Besonderes zu suchen, sondern darum, einander zu sehen.

Ich liebe die Schlichtheit dieser Botschaft. Es ist ein Aufatmen.
Die Botschafterin aus dem Wald bringt Frieden zu uns, indem sie sich zeigt, wie sie ist – und darin liegt ihr Geschenk:
unaufgeregte Präsenz,
ein ruhiges „Ich bin da“,
stilles Vertrauen, das sich nicht erklären, nichts beweisen muss.


Fühlst du ihr Präsent, lieber Freund? Ohhh, es tut so gut – es entspannt alles.
Vielleicht, weil es das ist, wonach wir uns in Wahrheit sehnen? – Nicht noch mehr „Tun und Haben“, sondern ein Gegenüber, das uns in unserer Essenz erkennt.
 
Die Einladung dieses Dezembers:
Sanfter mit uns.
Sanfter miteinander.
Weniger Dinge.
Mehr Verbindung.


Warum Geben uns erfüllt – psychologisch & seelisch

Auch die Psychologie bestätigt, was das Reh uns flüstert:
Geben ohne Erwartung aktiviert im Gehirn das sogenannte „Giver’s High“ –
eine Art inneren Lichtschalter für Glück, Verbundenheit, Freude.
Wir fühlen uns wertvoller.
Wir fühlen uns weniger allein.
Wir fühlen uns lebendig.

Je mehr wir geben, ohne „Hintergedanken“, ohne etwas dafür zu erhoffen,
desto weiter öffnet sich unser inneres System für Sicherheit, Freude, Vertrauen.

Geben verwandelt uns.
Es macht uns empfänglicher für Schönheit.
Es löst uns aus dem Bedürfnis nach Bestätigung.
Geben stärkt.
Geben beruhigt.
Geben führt uns zurück zu uns selbst.


Die kleine Übung

(inspiriert von Frau Reh, ganz in ihrer Energie – weich, schlicht, echt)
 
Jeden Tag ein sanftes Geschenk.
Ein einziges reicht schon, und es darf ganz winzig sein. Die Verwandlung ist sofort spürbar. Probiere es doch gleich mal aus, du Freude-Bringer 🙂

Hier sind ein paar Beispiele:
* ein liebevoller Blick für jemanden,
* ein Satz, der wärmt: „Ich sehe dich.“
* ein stilles, echtes Zuhören,
* ein freundlicher Gruß,
* ein Kompliment, das längst im Herzen wartet … Sei mutig!
 
Frage dich:
Was möchte mein Herz schenken – frei von Pflicht, frei von Vergleich, ganz ohne Hintergedanken?
Welche Wärme möchte durch mich in die Welt fließen?
Wo darf ich selbst empfangen, ohne mich dafür erklären zu müssen?
 
Denn auch das gehört dazu:
Wir alle geben, und wir alle dürfen empfangen.
Und wer freudig frei empfängt, gibt Raum für Liebe.

* ~ *

Ich spüre eine tiefe Dankbarkeit, wenn ich an dich denke, lieber Leser – an dich, und an jede Seele, die mich dieses Jahr begleitet hat; auch für die Wertschätzung, die Nachrichten, das Feedback, deine Offenheit, deine Geduld, die stillen und lauten Momente des Teilens …
Durch dich wird jeder LoveLetter lebendig – ein Raum, der atmet, der fühlt, der verbindet. Nicht nur Worte auf einem Bildschirm.
 
Danke für deine Treue.
Danke für dein Vertrauen.
Danke für jedes Herz, das mitliest und mitschwingt.
 
Möge diese besondere Zeit dich und deine Lieben wärmen.
Möge sie dich erinnern, dass du genug bist, wundervoll wertvoll.
Möge sie alle Herzen sanft berühren
, so wie das Reh es mit seiner friedvollen Art tut.
 
Lass dein Herz weich werden, du liebe Seele,
lass es warm werden,
lass es deine Liebe zeigen
für dich, für andere, für eine Welt, die durch dich so viel heller wird 🌟
Danke, dass DU hier bist!
 
Ich wünsche dir von Herzen Tage, die dich sanft tragen –
friedliche Momente, die sich anfühlen wie ein tiefer Atemzug,
klare Gedanken, die Raum schaffen,
und eine Liebe, die dich schweben lässt, wohin auch immer du gehst.
 
Möge uns dieser Dezember in sein weiches, weißes Fell einhüllen – zauberhaft, warm, geborgen.
Möge er uns erinnern, wie leicht Geben sein darf,
wie nährend Schenken ist,
und wie reich wir werden,
wenn wir das teilen,
was niemals weniger wird:
Liebe.
 
In leuchtender, funkelnder, sich ausdehnender Liebe – für dich und für alles, was du in diese Welt bringst, du wertvolle Seele im Licht.
Allen Segen.
Deine Sandra



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