Diese Woche war recht viel los, und ich fand kaum ein Zeitfenster für den LoveLetter. Beim Botschafter-Ausschau-Halten meldete sich diese Spinne, die mich an ein anderes Interview erinnert. Was für ein Geschenk. Es passt rundum in eine „volle Woche“.

So übernehme ich das Gespräch mit Frau Spinne, und auch diese möchte sich nicht bewegen. Sie kann bleiben wo, was und wie sie ist. Auch hier gilt: für eine telepathische Tierkommunikation brauchen wir weder den Mund, noch unsere Hände und Füße, wir brauchen nichts vom Körper, wir sind mit unserem Geist verbunden.

Das Motto „Zentriertheit“ spricht verschiedenste Bereiche an. Alleine wenn ich dieses traumhafte Foto ansehe, werde ich ruhiger, zentrierter.

Nun zur Botschaft:

Pssst, ganz leise, nicht atmen, nicht bewegen … ( ( die Spinne gibt mir klare Anweisungen ) ) … 
Ich sitze einfach und ich warte. Ich warte auf meine Nahrung.

Mein Leben ist sehr entspannt.
Am frühen Morgen spinne ich mein Netz. Ich mache es jeden Tag neu. So ist es sauber und einladend …
Dann sitze ich einfach da und konzentriere mich auf die Beute. Ich bin hellwach, ganz präsent und warte. Mehr gibt es nicht zu tun.

Sobald sich dann eine Fliege in meinem Netz verfängt muss ich bereit sein. Dann wickle ich sie blitzschnell ein und packe sie zur Seite.

Ich sehe sehr entspannt aus; ein harmloser Punkt in der Natur. Man könnte fast meinen, ich sei tot; so ruhig sitze ich hier in meinem Netz. Und wenn es die Situation erfordert, dann bin ich blitzschnell lebendig und tue, was zu tun ist. Jeder Handgriff passt. Da muss ich nicht mehr denken. Ich schnappe meine Beute, beiße zu und verpacke sie. In der Nacht genieße ich dann das Mahl. Da habe ich alle Zeit fürs Essen.

Und am nächsten Morgen, ganz früh, baue ich wieder mein Netz.

Vor allem diese vier Eigenschaften sind wichtig für mich: präzise für den Netzbau, geduldig beim Warten, reaktionsschnell beim Beute Greifen und entspannt beim Nahrung Aufnehmen in der Nacht.

Weiterlesen „~ Zentriertheit ~“

Unser heutiger Botschafter ist ganz klar, was seine Lieblingseigenschaft betrifft: „fließen“ und er fügt auch gleich das Geheimnis hinzu: „Denken steht dem Fluss und dem Lebensglück im Wege“. So lauschen wir der Botschaft vom Anemonenfisch aus den Malediven:

Du meinst, ich liege still in der Pflanze und denke nach oder warte, bis du ein Foto gemacht hast? Das sind lediglich deine(!) Gedanken, eine Illusion. Es mag so aussehen, aber in Wirklichkeit ruhe ich nicht still in der Pflanze; in Wirklichkeit bin ich niemals still, bin immer in Bewegung.
 
Mein Lebensraum, das Wasser, fließt unaufhörlich, und dieses Wasser bewegt mich, immer. Dagegen kann ich nichts tun. Wenn ich diesen Zustand akzeptiere, ist es wunderbar leicht. Ja, dann fühle ich Leichtigkeit, ich schwebe durch das Wasser, und das ist ein Wunder, wunderbar.
 
Ich habe zwei Möglichkeiten:
1. Ich kann mit dem Fluss mitfließen, mich vom Wasser treiben lassen und sehen, wohin es mich trägt.
Dabei kann ich mich gut ausruhen.
 
2. Ich habe ein Ziel und schwimme darauf zu.
Manchmal liegt das Ziel in Flussrichtung. Dann fällt es mir leichter, und ich erreiche es schneller.
Manchmal liegt das Ziel gegen die Flussrichtung. Dann muss ich mich mehr anstrengen.
 
Gerade habe ich kein Ziel. Ich lasse mich treiben und genieße – und das Wunder ist geschehen: Ich kann mich mit einem Menschen unterhalten. Das hätte ich mir niemals als Ziel setzen können; das lag weit außerhalb meiner Vorstellungskraft. Es ist erstaunlich, was es alles gibt ...
 
Übrigens, mich treiben zu lassen, fällt leichter, wenn ich nicht denke. Dann passiert mir auch nichts; ich fühle mich wie in Watte gehüllt. Sobald ich jedoch darüber nachdenke, warum das Wasser so fließt, ob es nicht besser wäre, wenn es in die andere Richtung fließen würde, und ob ich mich wirklich einfach darauf einlassen oder besser dagegen steuern sollte ... könnte es passieren, dass ich mich beispielsweise an einem Stein stoße.
 
Solche Grübeleien tun mir nicht gut. Das habe ich schon als kleiner Fisch lernen müssen, und schnell damit aufgehört. So ein Denken blockiert das glückliche Leben im Moment. Seitdem befinde ich mich im Flow …
 
Ja, das ist kein Geheimnis: Das Denken steht dem Fluss und dem Lebensglück im Wege.
 
Und dennoch, wenn ich unbedingt ein Ziel erreichen möchte, muss ich denken!
 
Noch benötige ich also beides – am besten im richtigen Moment.
 
Komm, lass uns beide im Flow sein, lassen wir uns treiben, ohne zu denken …
Weiterlesen „~ sich bewegen lassen ~“

Unsere heutige Botschafterin ist Frau Möwe. Sie lässt sich unbeschwert vom Wasser tragen und scheint aus voller Kehle zu lachen. Angezogen von diesem ansteckenden „Gelächter“ frage ich sie nach ihrem „Rezept“. Erst verstummt sie, sieht mich verdutzt an und plötzlich sprudelt es – lachend – aus ihr heraus:

Ha, ha, ha, ich lache doch nicht. Ich rufe meinen Freunden, weil es da drüben ganz lecker Fisch gibt. Aber es stimmt, ich bin meistens recht fröhlich. Gerne erzähle ich dir ein paar wunderbare Geheimnisse, wie man das Leben leicht und in vollen Zügen genießen kann.
 
Also, das Wichtigste ist, den Moment zu genießen! Jeden Tag gibt es so viele genussvolle Augenblicke – das Lachen der Möwen … ( ( Frau Möwe zwinkert mir zu ) ) …, die Sonnenstrahlen auf den Federn oder die Körperpflege. Ich nehme mir dann ganz viel Zeit, diese kleinen Freuden bewusst zu erleben, bin dankbar dafür und teile es gleich mit allen.
 
Das ist nämlich ein weiterer wichtiger Schlüssel zum Glück: pflege deine Freundschaften, denn zusammen macht alles viel mehr Spaß. Ein kleines Gespräch, ein gemeinsames Lachen, das Teilen leckerer Fischchen oder einfach nur die Gesellschaft anderer genießen – das macht das Leben bunt und froh.
 
Zusätzlich ganz wichtig: vertraue auf das Gute! Die Welt ist voller Wunder, und wenn du daran glaubst, dann siehst du sie auch und du wirst überrascht sein, wie freundlich und schön die Welt sein kann – aus dem rechten Blickwinkel.
 
Bleibe neugierig! Jeden Tag gibt es neue Dinge zu entdecken – ein neues Schiff zum gemütlichen Verweilen, eine Menschenfamilie mit Brot für uns, ein frischer Wind, um durch die Luft zu segeln ... Jede Erfahrung kann spannend und lehrreich sein. Tu, was du liebst. Ich liebe es mit meinen Freunden zu sein und gemeinsam über das Meer zu fliegen, mit dem Wind zu spielen. Finde heraus, was dich glücklich macht, und tue es so oft wie möglich. Dein Herz wird es dir danken!
 
Lebe einfach. Genieße auch die einfachen Dinge im Leben und finde Freude in den alltäglichen Momenten. Ein gemütliches Nest, plaudern mit Freunden – das reicht schon, um den Tag perfekt zu machen. Und vor allem: Lache viel! Ein fröhliches Liedchen und ein ausgelassenes Lachen machen das Leben viel leichter. Finde Gründe zum Lachen und teile dein Lachen mit anderen. Es steckt an und macht die Welt freudvoller!
Weiterlesen „~ Lachen ist gesund ~“

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

~ * ~


Dieses Gedicht stammt von Hermann Hesse (deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler). Es wurde hier unverändert wiedergegeben, um die Schönheit und Weisheit seiner Worte zu teilen.

Hesse beschreibt eindrucksvoll, wie jede Phase des Lebens ihren eigenen Wert und ihre eigene Schönheit besitzt, und wie wichtig es ist, dem natürlichen Rhythmus des Lebens zu vertrauen. Es erinnert uns daran, dass jede Stufe, sei es im persönlichen Wachstum oder in zwischenmenschlichen Beziehungen, zur rechten Zeit kommt und ihren eigenen Zauber bereithält.

Die Weinbergschnecke, die sich im Juli 2024 als Botschafter für inneren Frieden und Gelassenheit zur Verfügung stellt, teilt uns genau dieses tiefe Verständnis mit. Ihre langsame und bedächtige Art, durch die Welt zu gehen, erinnert uns daran, dass das Leben nicht immer hastig und eilig sein muss. Vielmehr können wir von der Schnecke und von den Stufen von Hermann Hesse lernen, den Moment zu schätzen und im Einklang mit der natürlichen Ordnung zu leben.

Auf dass uns Hesses Gedicht und die Botschaft der Weinbergschnecke inspirieren und unsere Sichtweise auf die Zeit und das Leben bereichern.


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Heute ist wieder eine besondere Schönheit zu Gast … Wohlgefühl, Entspannung, Liebe auf den ersten Blick.

Behutsam gleite ich über Steine und Wiese, spüre den Morgentau unter meinem Fuß und genieße die Ruhe der Natur. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer, doch mein Tempo bleibt stets gemächlich. In meiner Welt gibt es keine Eile, und gerade diese Langsamkeit schenkt tiefen inneren Frieden.
 
Ich betrachte die Welt um mich herum mit Staunen und Ruhe, nehme mir Zeit, die Details zu entdecken – den Duft der Blumen, das Flüstern des Windes, die Vibration des plätschernden Baches.
 
Meine Lebensweise bestätigt, dass wir nicht hetzen müssen, dass alles zur rechten Zeit kommt, und auch ich bin zur rechten Zeit am rechten Ort. Es gibt keinen Grund zur Hast, denn das Leben entfaltet sich in seinem eigenen Rhythmus. Jeder Tropfen Tau auf einem Blatt, jeder Sonnenstrahl, der durch die Bäume bricht, ist ein Geschenk. Der Frieden, den ich in mir trage, ist ein Spiegelbild der friedlichen Natur um mich herum.
 
Wenn ich auf meinem Weg anderen Lebewesen begegne, ist es stets in einer Atmosphäre von Respekt und Harmonie. Ich bewege mich leise und behutsam, um nicht zu stören, und nehme meine Umgebung in ihrer ganzen Pracht wahr. So lehrt mich das Leben in jedem Moment, dass Freundlichkeit und Geduld die wahren Schlüssel zum Glück sind.
 
Das Leben ist freundlich, und ich bin dankbar, ein Teil unseres Universums zu sein
… ( ( Herr Schnecke schaut staunend um sich und zieht mit einem Abschlusssatz weiter ) ) … Vielleicht könnte mein stilles Voranschreiten eine Erinnerung sein, dass im Frieden und in der Gelassenheit eine große Stärke liegt.
Weiterlesen „~ innere Gelassenheit ~“

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, talentiert und fantastisch sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich kleiner machst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir sollen alle strahlen wie die Kinder.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, befreit unsere Gegenwart andere ganz von selbst.

~ * ~


Diese Worte sind aus dem Buch Rückkehr zur Liebe von Marianne Williamson. Sie spricht über die transformative Kraft unseres inneren Potentials und die Angst, die oft damit verbunden ist, die Furcht vor unserer unermesslichen Macht. Wir neigen dazu, unser eigenes Licht zu verbergen, aus Angst vor den Reaktionen anderer. Doch wahre Erfüllung und Dienlich-Sein kommen nicht davon, sich klein zu machen, sondern davon, unser wahres Selbst zu entfalten und unser inneres Licht strahlen zu lassen. Indem wir dies tun, inspirieren und ermutigen wir andere, dasselbe zu tun und sich von ihren eigenen Ängsten zu befreien.

Marianne Williamson erinnert uns daran, dass wir alle die Möglichkeit haben, Großes zu erreichen und unser inneres Licht strahlen zu lassen. Wir werden eingeladen, unsere Ängste abzulegen und unser wahres Selbst in seiner ganzen Schönheit und Stärke zu erkennen und auszudrücken.

So lasst uns gemeinsam diesen Weg gehen, unsere Möglichkeiten voll ausschöpfen und durch unser eigenes Licht andere inspirieren. Wenn wir unser inneres Strahlen freisetzen, schaffen wir eine Welt, in der auch andere die Freiheit finden, sich selbst in voller Größe zu entfalten. Und wenn wir unsere Mitmenschen in ihrem Strahlen und ihrer Größe sehen, erinnern wir sie und uns. Gemeinsam bewirken wir positive Veränderungen und erhellen unsere Welt. DANKE für dein Strahlen!

PS: Der obige Abschnitt wird oft fälschlicherweise Nelson Mandela zugeschrieben, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Antrittsrede als Präsident Südafrikas 1994. Es gibt jedoch keine Belege dafür, dass Mandela diesen Text in seiner Rede überhaupt verwendet hat. Die tatsächliche Autorin ist Marianne Williamson, und der Text stammt aus ihrem Buch A Return to Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles, das 1992 veröffentlicht wurde.


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Eine Herde Pferde, die im Wasser tobt, verzaubert mich. Die Botschaft sprudelt nur so heraus …

Oh, was für ein wundervolles Gefühl! Die Sonne strahlt auf mein glänzendes Fell und ich galoppiere mit meinen Freunden durch das Wasser. Es spritzt hoch, wir wiehern vor Freude, wir spüren Freiheit, pures Glück.
 
Während ich durch das Wasser springe, spüre ich die Kraft in meinem Körper – reine Lebenskraft pulsiert  in jedem meiner Muskeln! Ich atme tief und schnell und voller Freude, spüre meine Hufe auf dem sandigen Boden des Meeres. Es gibt nichts Schöneres als wild mit meiner Herde zu springen, zu spielen, Wind, Wasser, Sand, Wiese, Sonne zu spüren, unserer Freude Ausdruck zu verleihen.
 
Meine Energie scheint unerschöpflich, wie ein Feuer, das nie erlischt. Jeder Schritt, jeder Sprung ist ein Ausdruck meines ungezähmten Geistes. Ich spüre die Lebensenergie in meinem Körper, ein elektrisierendes Gefühl, das mich antreibt und meine Sinne schärft. Ich bin hellwach, präsent, ganz hier.
 
Leben ist so kraftvoll und diese Momente mit meinen Freunden zu erleben ist ...
… ( ( Frau Stute wirft ausgelassen ihre Hinterbeine nach oben ) ) … Unsere Energie potenziert sich gegenseitig, eine dynamische Verbindung aus Lebenslust und Freundschaft. Wir sind lebendig, wir sind frei, und wir sind eins – eins miteinander und eins mit der Natur. So teile ich meine ungebändigte Energie, ein lebendiger Funke, der in jedem von uns lebt und leuchtet. Ich sehe ihn auch in dir … ( ( Frau Stute sieht mir freudvoll funkelnd tief in die Augen ) ) …
Weiterlesen „~ lebe deine Kraft ~“

Das Retikuläre Aktivierungssystem (RAS) ist ein faszinierendes Netzwerk in unserem Gehirn, das eine zentrale Rolle dabei spielt, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und auf sie reagieren. Es ist wie ein unsichtbarer Filter, der in jedem Moment unseres Lebens aktiv ist, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Das RAS können wir uns als zuverlässigen Partner vorstellen, der uns dabei hilft, im Meer der unendlichen Reize, die uns umgeben, die richtigen Informationen herauszufiltern – jene, die für uns in diesem Moment wichtig und bedeutsam sind.

Was ist das RAS?

Das RAS befindet sich im Hirnstamm, dem ältesten Teil unseres Gehirns, und besteht aus einem Netz von Neuronen. Diese Neuronen sind wie kleine, schlaue Wächter, die Informationen aus unserer Umgebung sammeln und entscheiden, was in unser Bewusstsein dringt und was nicht. Stell dir vor, du bist in einem überfüllten Raum voller Menschen und Geräusche. Plötzlich hörst du deinen Namen – obwohl du dich nicht bewusst darauf konzentriert hast, ist dieser Klang sofort in dein Bewusstsein vorgedrungen. Das ist das RAS in Aktion!

Wie funktioniert das RAS?

Das RAS ist ständig aktiv und scannt alle sensorischen Informationen, die unser Gehirn erreichen. Es entscheidet, welche Informationen wichtig sind und welche ignoriert werden können. Dieses System hilft uns, uns auf das zu konzentrieren, was für uns von Bedeutung ist – und das weiß es, aus all unseren Überzeugungen, Zielen und Bedürfnissen. Was wir als wichtig empfinden, richtet sich oft nach unseren innersten Wünschen und Absichten. Wenn wir zum Beispiel darüber nachdenken, ein neues Auto zu kaufen, werden wir plötzlich überall Autos sehen. Nicht, weil plötzlich mehr Autos auf den Straßen unterwegs sind, sondern weil unser RAS diese Information als relevant markiert hat.

Das RAS und unsere Überzeugungen

Ein mächtiger Aspekt des RAS ist also seine Verbindung zu unseren Überzeugungen. Was wir tief in unserem Inneren glauben, formt, wie das RAS Informationen filtert. Wenn wir zum Beispiel glauben, dass die Welt ein gefährlicher Ort ist, wird unser RAS uns besonders auf potenzielle Bedrohungen aufmerksam machen. Auf der anderen Seite, wenn wir glauben, dass die Welt voller Liebe und Möglichkeiten ist, wird unser RAS genau diese Liebe, diese Möglichkeiten für uns finden und uns darauf hinweisen.

Das bedeutet, dass wir durch die Veränderung unserer Überzeugungen auch die Art und Weise ändern können, wie wir die Welt wahrnehmen. Wenn wir uns bewusst für positive, stärkende Gedanken entscheiden, kann unser RAS beginnen, uns mehr von den guten Dingen im Leben zu zeigen. Das RAS ist wie ein Gärtner, der die Samen gießt, die wir pflanzen – deshalb ist es so wichtig, achtsam zu sein, welche Gedanken und Überzeugungen wir nähren.

Programmierung des RAS

Indem wir uns bewusst mit unserem RAS verbinden, können wir es als Werkzeug nutzen, um unser Leben bewusster und erfüllter zu gestalten. Hier sind einige Schritte, um dein RAS zu deinem Verbündeten zu machen:

~ Fokussiere dich auf das Gute: Beginne deinen Tag, indem du dich auf die Dinge konzentrierst, für die du dankbar bist. Dies signalisiert deinem RAS, nach weiteren positiven Erfahrungen Ausschau zu halten.

~ Setze klare Absichten: Wenn du dir klare, positive Ziele setzt, richtet sich dein RAS darauf aus, dir Möglichkeiten zu zeigen, wie du diese Ziele erreichen kannst. Es wird dir helfen, die Türen zu sehen, die sich vor dir öffnen.

~ Glaube an das Beste: Wähle Überzeugungen, die dir und anderen guttun. Glaube an die Liebe, an das Gute im Menschen und daran, dass das Leben auf wundersame Weise für dich arbeitet. Dein RAS wird dich dabei unterstützen, diese Überzeugungen in der Welt um dich herum bestätigt zu sehen.

Das RAS als spiritueller Begleiter

In gewisser Weise ist das RAS wie ein spiritueller Begleiter, der uns hilft, auf unserem Weg des Lebens den Fokus zu behalten. Es erinnert uns daran, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind, indem wir bewusst wählen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn wir uns dafür entscheiden, die Welt mit den Augen der Liebe zu sehen, wird unser RAS uns immer wieder zu Momenten der Freude und Verbundenheit führen.

Letztendlich ist das RAS ein wunderbares Geschenk, das uns hilft, in einer chaotischen Welt Orientierung zu finden. Es unterstützt uns dabei, in Einklang mit unseren tiefsten Wünschen und Überzeugungen zu leben. Indem wir uns dieser Kraft bewusst werden und sie mit Liebe und Achtsamkeit nutzen, können wir ein Leben voller Wunder und Erfüllung erschaffen.

Möge dein RAS dich immer wieder daran erinnern, dass du von Liebe umgeben bist, und dich auf dem Weg der Freude und des Friedens führen.


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Auf meiner Suche nach einem Interviewpartner entdecke ich Frau Seekuh. Sie scheint in einer Ruhe durch das Wasser zu schweben, und ich frage mich, ob sie überhaupt etwas tut oder sich den lieben langen Tag nur treiben lässt …

Oh ja, ich grase von den Seegraswiesen und zwischendurch lasse ich mich sanft vom Ozean tragen und ruhe mich vom Grasen aus … ( ( sie schmunzelt mich ironisch an ) ) … Ab und zu tauche ich sogar bis an die Oberfläche hinauf, um frische Luft zu schnappen, bevor ich wieder in die Unterwasserwelt abtauche. Es stimmt – ich tue nicht wirklich viel. Ich genieße einfach die Gesellschaft meiner Artgenossen und die ruhige Atmosphäre des Meeres – weit weg von den hektischen Geräuschen der Menschenwelt … ( ( ich glaube, sie schmunzelt schon wieder ) ) …

Ich lebe in einer recht gelassenen Herde aus ein paar Familienmitgliedern. Wir verstehen uns wunderbar, auch wenn wir nicht viel miteinander kommunizieren. Das meiste, was wir tun, ist nebeneinander her grasen und gelegentlich durch sanfte Berührungen unsere Nähe zeigen.

Unsere Tage sind wirklich entspannt: Seegras fressen und durch die Wellen treiben. Dabei haben wir oft Gesellschaft von kleinen Fischen, die sich um uns sammeln. Sie essen die kleinen Organismen, die an uns haften. Diese Fische stören uns nicht, und wir stören sie auch nicht. Es ist ein harmonisches Flosse-an-Flosse, bei dem jeder seinen Platz hat.

Ab und zu begegnen wir anderen Meerestieren, wie etwa den freundlichen Schildkröten oder den neugierigen Delfinen. Auch da geht es ganz entspannt zu und her. Wir tauschen uns nicht intensiv aus, wir erfühlen instinktiv, wie wir uns am besten gegenseitig respektieren. Die Delfine sind meist in ihrer eigenen Welt, ein gutes Stück schneller und anders als wir, aber wir begegnen uns höflich und genießen das friedliche Miteinander.

Für mich sind die ruhigen Seegraswiesen, die sanften Wellen und das harmonische Zusammenleben mit anderen Meeresbewohnern die perfekte Umgebung. Es ist ein Leben im Einklang mit der Natur, ohne Hast und Stress und ohne vieler Worte – eine unausgesprochen innige Verbundenheit, gemeinsames Leben in Gelassenheit.

Weiterlesen „~ stilles Verstehen ~“

Wenn wir ein geliebtes Tier verlieren, fühlt es sich oft so an, als würde ein Stück von uns fehlen. Diese treuen Seelen, die uns im Alltag so viel Liebe, Freude und Trost schenken, hinterlassen auf den ersten Blick eine Lücke, die kaum zu füllen scheint. Ich durfte vor Kurzem wieder eine Tierseele auf ihrer nächsten Reise begleiten und habe dazu auch einen Beitrag für Facebook geschrieben, um meine Gefühle und Gedanken zu reflektieren und um die Erfahrungen zu teilen.

Es sind Momente in Verzweiflung und Hilflosigkeit und gleichzeitig voller tiefer Liebe und Frieden – wenn wir über unsere Gedanken hinausgehen und uns im Herzen mit unseren Tieren verbinden. Dann erinnern wir uns gemeinsam daran, dass Liebe weit über den physischen Körper hinausgeht. Selbst wenn der Körper nicht mehr bei uns ist, bleibt die Verbindung bestehen – so stark und klar wie zuvor. Es gibt keine Schuld, keine Vorwürfe. Alle Tiere gehen in Frieden (aus eigener Erfahrung aus der Tierkommunikation) und wünschen sich, dass auch wir diesen Frieden in uns finden.

In solchen Zeiten ist es schwer, die richtigen Worte zu finden, doch wir sind nicht allein in diesem Prozess. Gemeinsam können wir die Verbundenheit und Liebe feiern, die immer bleibt, und uns trösten in dem Vertrauen, dass unsere Gefährten für immer in unseren Herzen leben. Wenn du gerade selbst durch einen ähnlichen Prozess gehst oder vor einem Abschied stehst, dann wisse, du bist nicht allein! Wir alle sind mit allen im Geiste verbunden, und du kannst dich jederzeit auch auf körperlicher Ebene bei mir melden. Es ist in Ordnung, traurig zu sein – aber erinnere dich daran: Unsere geliebten Tiere tragen keinen Groll. Sie lieben bedingungslos und sie wissen, dass alles gut ist, genau so, wie es ist.

Hier habe ich einige Ideen und Gedanken zusammengetragen, die vielleicht helfen können, Trost zu finden und den Tod in Liebe und Frieden zu verarbeiten.

1. Akzeptanz der Gefühle

  • Erlaube dir, zu fühlen: Trauer ist ein natürlicher Teil des scheinbaren Verlusts, und es ist wichtig, deine Gefühle zuzulassen. Verdränge sie nicht. Akzeptiere, dass Traurigkeit, Schuld oder sogar Wut auftauchen können.
  • Trauer ist individuell: Jeder trauert anders. Manche Menschen fühlen sich sofort tief traurig, andere später, andere nie. Es gibt kein „richtiges“ Tempo oder keine „richtige“ Intensität.
  • Diese emotionale Akzeptanz hilft, den Schmerz zu verarbeiten, anstatt ihn zu unterdrücken.

2. Erinnerungen bewusst gestalten

  • Rituale schaffen: Ein Abschiedsritual kann sehr heilend wirken. Du könntest eine Kerze anzünden, einen Brief an dein Tier schreiben oder eine spezielle Gedenk-Ecke in deinem Zuhause einrichten.
  • Fotos, Erinnerungsstücke: Sammle Fotos oder besondere Gegenstände, die dich an schöne Momente erinnern. Erstelle ein Album oder eine Box mit Erinnerungen.
  • Rituale und Erinnerungen bieten einen strukturierten Rahmen, um Gefühle zu ordnen und zu verarbeiten.

3. Gespräche und Ausdruck

  • Rede über deine Trauer: Sprich mit Freunden, das hilft, deine Gefühle zu ordnen.
  • Schreib deine Gefühle auf: Tagebuch schreiben oder das Schreiben eines Briefes an dein Tier kann dir helfen, Emotionen auszudrücken, die dir im Gespräch schwerfallen.
  • Der Ausdruck von Emotionen – verbal oder schriftlich – fördert die emotionale Verarbeitung und reduziert Stress.

4. Selbstfürsorge

  • Gib dir Raum und Zeit: Es gibt keinen festen Zeitrahmen für Trauer. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um dich an das Leben ohne dein Tier zu gewöhnen.
  • Achte auf deinen Körper: Trauer kann sich auch körperlich auswirken. Achte auf ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und Bewegung.
  • Mach Dinge, die dir Freude bereiten – auch während der Trauer. Das ist wichtig für dein Wohlbefinden und hilft dir, aus dem Kreislauf der Traurigkeit auszubrechen.
  • Selbstfürsorge mindert das Risiko, dass sich Trauer in langfristigen Stress oder Depressionen umwandelt.

5. Den gemeinsamen Weg reflektieren

  • Was hat dein Tier dir beigebracht?: Denke darüber nach, was du von deinem Tier gelernt hast – über Liebe, Geduld oder Hingabe. Schreibe diese Erkenntnisse auf.
  • Dankbarkeit praktizieren: Statt sich nur auf den Verlust zu konzentrieren, richte deinen Fokus bewusst auf die positiven Aspekte der Zeit mit deinem Tier. Dankbarkeit kann helfen, die Trauer auszugleichen.
  • Reflektierende Techniken wie Dankbarkeit fördern eine positivere Perspektive und stärken das emotionale Gleichgewicht.

6. Hilfe suchen

  • Professionelle Unterstützung: Wenn du merkst, dass du alleine nicht zurechtkommst oder die Trauer überwältigend wird, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Du bekommst einen sicheren Rahmen, um deine intensive Trauer zu bearbeiten und den Heilungsprozess zu fördern.

7. Die Veränderung in dein Leben integrieren

  • Gib dir selbst die Erlaubnis, weiterzugehen: Irgendwann wirst du bereit sein, die Veränderung zu integrieren, ohne dass sie dich lähmt. Du wirst mit der Erinnerung an dein Tier leben und wieder Freude in deinem Leben empfinden können.
  • Adoptiere ein neues Tier, wenn du bereit bist: Dies ist kein Ersatz, sondern eine Erweiterung der Liebe, die du geben kannst – wenn du dich emotional bereit fühlst.
  • Der Weg aus der Trauer führt über die Akzeptanz und Integration der Veränderung in dein Leben. Die Entscheidung, einem neuen Tier Liebe zu schenken, ist ein Schritt in Richtung Heilung.

~ * ~

Zusammenfassung: Der Trauerprozess ist individuell, aber diese Schritte können dich dabei unterstützen, die Weiterreise deines geliebten Tieres auf eine gesunde und tröstliche Weise zu bewältigen. Trauer ist Teil der Heilung, und die Liebe, die du für dein Tier empfindest, bleibt unvergänglich.


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